Das geliebte Zeitmanagement – Teil 1

 23. Feb. 2017 – Sabrina K. –

Einen gut strukturierten Tag sollte jeder haben. Umso besser man den Tag plant, umso mehr hat man am Ende Zeit für sich. Das bedeutet jetzt aber nicht, dass man in einem 12 Stunden-Tag das volle Pensum reinpressen muss, es ist und bleibt ein 12 Stunden-Tag, da sollte es auch keine „Ach-komm‘-da-geht-noch-was“-Gedanken geben. Dieses Management sollte für dich mehr Freiraum bieten, damit du dich auch mal erholen kannst und dir ein sicheres Gefühl der anstehenden Aufgaben geben. Es geht nicht darum an einem Tag ALLES zu schaffen, es geht viel mehr darum, vieles zu schaffen. Natürlich bekommt man dann ein wohliges Gefühl, wenn man alles, was man sich vorgenommen hat, geschafft hat – das kennen wir alle. Ich denke, da kommt es auch auf die gewisse Portion Arbeit an. Ich vergleiche es gerne mit den Sternen: Viele Sterne = viel Arbeit, wenige Sterne = wenig Arbeit. Trotzdem ist es auch in Ordnung, wenn du an einem Tag nicht alles schaffst, ich schaffe das auch nicht. Dann sind halt noch paar Sternchen da. 😉

Ich persönlich nehme mir gerne, gerade bei viel Arbeit die ich Zuhause bearbeite (keine Shootings), 2 Stunden wo ich Nonstop an der Sache arbeite, konzentriert und fokussiert. Sobald die 2 Stunden um sind, merke ich das es allmählich Zeit wird für eine Pause. Die Pause darf gerne mal 1 Stunde sein, Zeit für mich, den Kopf frei zu machen und eventuell was zu essen. Eine gute Möglichkeit ist es, sich einen Timer zu stellen, um die „Zeit“ im Blick zu haben. Dann arbeite ich, wenn ich noch nicht daran fertig wurde, an der Arbeit weiter – wieder 2 Stunden und so geht es bei mir immer weiter.
Ist dies beendet und erfolgreich abgeschlossen, widme ich mich den Dingen, die noch so anstehen wie Papierkram, Dokumente die abgeheftet werden müssen, Rechnungen ausdrucken etc.

Wenn es mal einen Tag gibt, wo nichts großes ansteht, bilde ich mich weiter. Schaue mir Tutorials an, lese viel zu meinem Beruf, aber auch da nehme ich mir bewusst die Zeit für die Pausen. Input für das Gehirn ist immer gut, aber auch die Pausen sind für unser Denkvermögen wichtig.

Was ich mir gerne zur Hilfe nehme um die wichtigen Dinge nicht zu vergessen ist ein Kalender. Ich habe mich eine ganze Zeit lang gegen Kalender gewehrt, weil ich es für unnötig und zu anstrengend hielt. Weit verfehlt, es ist äußerst praktisch gerade für das Zeitmanagement. Morgens nach dem frühstücken wird das kleine Büchlein aufgeschlagen und geschaut, was alles ansteht und danach arbeite ich.
Man kann dann so herrlich die erledigten Sachen ganz einfach abhaken und für gut befinden.


So kurios wie das klingen mag: Wenn man sich die Zeit bewusst nimmt, schafft man enorm viel als wenn man es mittendrin macht und eigentlich doch dafür keine Zeit vorhanden ist. Und die Zeit ist auch dafür da, um sich selbst was zu gönnen, sei es die Zeit mit den Liebsten, mit dem Hobby oder einfach Gassi gehen mit dem süßen Fiffi der Nachbarin.

Fazit: Plant man seinen Tag, kommt man viel weiter, als wenn man alles durch Tür und Angel macht. 😉

In meinem nächsten Eintrag über das Zeitmanagement erzähle ich euch, wie ich alles plane, wenn es um Shootings geht. 🙂

Vielen Dank für’s Lesen. Bis bald.

Eure Sabrina.~